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Die Strelitzer Feldbogensportgilde e.V. stellt sich vor...

Unser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Bogensport in der Region Neustrelitz zu entwickeln und dabei den slawischen Namenskern “Strelitz“ (= Ort der Pfeilschützen) mit Leben zu erfüllen. Doch die Chronik des Vereins begann an einem anderen Ort, aber lest doch Opens internal link in current windowselbst!


Bogenschießen mit Behinderung: Johanns Geschichte

2010 war für uns Strelitzer ein besonderes Jahr: Johann kam 10-jährig zum Bogenschießen. Durch seine Gehbehinderung war das Schießen im Gelände für ihn viel anspruchsvoller als für uns und darum ein Novum und ebenso eine neue Erfahrung, denn unseres Wissens gab es zu der Zeit außer Johann bundesweit keine gehbehinderten Feldschützen.

Sein Vater Ulrich war von Anfang an immer mit dabei und so trug er, unterstützt von Freunden und Vereinsmitgliedern Johann durch Wald und Unterholz. 2012 kam Ulrich ebenfalls in den Verein und begann zu schießen.

Als Johann älter wurde, zog er aus dem Huckepack in eine improvisierte und später verbesserte "Sänfte" um (Pressebericht). Nach einem langen Turniertag hingen da die Arme auf dem Boden und den Trägern war das Schießen nur noch bedingt möglich.

Nun haben wir 2017 und Johann ist ein Teenager. Da können wir ihn nicht mehr "auf Händen tragen". Wem war das klarer, als seinem Vater? So suchte Ulrich schon lange nach einer Möglichkeit, Johann weiterhin das Schießen in der Natur zu ermöglichen.

Die Lösung begann sich 2016 abzuzeichnen und das 2017er Jamboree war die Premiere für ...

... den Hexhog, sinngemäß aus dem Englischen übersetzt, das sechsbeinige Schwein. Mit moderatem Tempo, aber beharrlich bahnt sich dieser moderne motorisierte Krankenfahrstuhl seinen Weg durch unwegsames Gelände und das darf man wörtlich nehmen!

Zu unserer Freude kam Johann damit auch durch die anspruchsvollsten Waldpassagen zu den 3D Tieren. Dieses ansehenswerte Video über seine "Erfahrung" des Jamboree hat Johann selbst erstellt.

Eigentlich wollte Ulrich zum Jamboree schon seinen eigenen Hexhog einsetzen, doch der Hersteller konnte das in Handarbeit gefertigte Fahrzeug nicht rechtzeitig liefern. Umso schöner, dass Herr Moos von der moos GmbH aushalf und seinen Hexhog den langen Weg aus Merzig-Wellingen mitbrachte. Dadurch war das Jamboree für Johann gerettet. Herzlichen Dank an dieser Stelle!

Nach dem Ende des Schießens gab es für interessierte Bogenschützen Gelegenheit, mal eine Proberunde auf dem Hexhog zu drehen. Der Nordkurier berichtete am 29.5.17 darüber.

Die nächsten Einsätze sind geplant für:

  • die Landesmeisterschaft Feld des Landes M/V bei uns,
  • die Landesmeisterschaft 3D des Landes Berlin / Brandenburg in Torgelow
  • die Landesmeisterschaft 3D des Landes M/V in Demen


Interessiert?

Das dachte sich auch Johanns Vater und plant, den Hoxhog künftig Rollstuhlfahrern anzubieten, die sich so endlich die Natur abseits befestigter Wege erschließen können. An der Gestaltung der Internetseite zu diesem Vorhaben hat Johann im Rahmen eines Schülerpraktikums bei ST-Computer in Neustrelitz selbst mitgearbeitet!

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